VILLA VON KAREL GOTT

Die Villa aus der ersten tschechoslowakischen Republik erlebte seit ihrer Entstehung mehrere Eigentümer und machte einige Wandlungen durch. Die erste Erwähnung betreffs des Grundstücks in Jevany stammt aus dem Jahre 1927, genauer gesagt vom 4.7.1927. Damals wurde das Eigentumsrecht in das Liegenschaftskataster für Herrn Alois und Frau Maria Köpell eingetragen. Herr Alois Köpell war Fabrikant in Prag, Inhaber einer Kabelanlagenfabrik. Die Köpells begannen sofort nach dem Kauf des Grundstücks mit der Errichtung dieser Villa, deren Beendigung nach dem Jahre 1930 datiert ist. Auf den Nachbargrundstücken ließ der Vater von Alois Köppel weitere zwei architektonisch ähnliche Villen für seine weiteren Söhne errichten. Die Köpells nutzten diesen Sitz bis zum Jahre 1947, als sie die Villa an den Agraringenieur Roček verkauften. Die Familie von Herrn Roček verweilte in Jevany bis zum Jahre 1969. Am 12.9.1969 verkaufte der Agraringenieur die Villa an die Familie Gott. Das Gebäude war bis zum Jahre 1969 in der ursprünglichen Gestalt verblieben, als sich die Familie Gott an eine teilweise Rekonstruktion machte.

Karel Gott begann in den achtziger Jahren mit einer weiteren Modernisierung und Umgestaltung der alten Villa. Im Jahre 1988 wurde die Villa an die Gesellschaft Narex verkauft, die sie bis zum Jahre 1996 besaß. In diesem Jahr übernahm Karel Gott die Villa wiederum in sein Eigentum., die er dann bis zum Jahre 2005 nutzte, als sie von Jan Moťovsky erworben wurde, der den Impuls zur Einrichtung des heutigen Gottlands, d.h. des Museums von Karel Gott, gab.

Die Rekonstruktionsarbeiten begannen im Frühjahr des Jahres 2006. Die grundlegenderen architektonischen Änderungen betreffen lediglich die technische Ausstattung, wobei es notwendig war, die Räumlichkeiten in eine angemessenere Form umzugestalten, damit es möglich ist, den Besuchern den notwendigen Service anbieten zu können. Die Bemühungen bestanden darin, diesen Umbau mit Feingefühl und mit Berücksichtigung der Authentizität des Gebäudes durchzuführen und daher kam es auch nicht zu einem Verlust des Reizes dieser Villa, von dem dieses Objekt sicherlich umrankt ist. Das Dach der ehemaligen Garage, die heutige Decke des Ruhmsaales und des Souvenirverkaufs wurde aus den Gründen der technischen Normen und der Absicherung der Statik rekonstruiert. Es handelte sich insbesondere um die Anhebung der Decke um mehrere Dutzend Zentimeter, wobei es sich jedoch aus der Sicht des Besuchers nur um eine kosmetische Gestaltung der bestehenden Räumlichkeiten handelt.

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Foto Pavel Wellner

Beim Besuch von Gottland können Sie ebenfalls den Garten bewundern, wobei es uns gelungen ist, ihn in fast authentischer Gestalt einschließlich der ursprünglich hier gewachsenen Bäume zu erhalten.

Zum Ende des Jahres 2006 kommt es zur Überdachung der Terrasse und zu deren Umbau in ein Restaurant.

Zum Schluss möchten wir Ihnen für die Geduld danken, da die Errichtung von Gottland keine Angelegenheit von nur einem Jahr ist - unser Ziel ist insbesondere Ihr Komfort, Ihre Sicherheit und die Beibehaltung der Authentizität des ursprünglichen Antlitzes der Villa von Jevany.

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Karel Gott
Gottland - muzeum Karla Gotta
Gottland - muzeum a vila Karla Gotta
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